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Haartransplantation

Wer kennt diese Phasen nicht, in der Haarbürste sind immer mehr Haare und der Duschabfluss ist ständig verstopft. Man hat das Gefühl, es könnten schon bald keine Haare mehr auf dem Kopf sein. Glücklicherweise ist dies normal und diese Phasen vergehen meist wieder von selbst und stellen kein dauerhaftes Problem dar. Bei 15% der Frauen und 40% der Männer jedoch kann man von einer begründeten Sorge und tatsächlich von Haarausfall sprechen. Dies stellt für die meisten Betroffenen ein großes ästhetisches Problem dar und kann bis zu Depressionen führen, da man sich in seiner Haut einfach nicht mehr wohlfühlt. Ab einem Haarverlust von 60% spricht man in Fachkreisen von Kahlheit.

 

Gründe für Haarausfall

Für Haarausfall gibt es unterschiedliche auslösende Faktoren. Die häufigste Ursache ist jedoch die erblich-genetische Veranlagung. Danach folgend, psychische Belastungen (Stress, Depressionen, Trauer), hormonelle Umstellungen (Wechseljahre, Schwangerschaft, Antibabypille, diverse Medikamente mit Einfluss auf den Hormonspiegel), Vergiftungen (z.B. Belastungen mit Schwermetallen oder anderen Giften), Chemotherapie/Bestrahlung, Diäten und damit einhergehende Mangelerscheinungen, Chemikalien in verschiedenen Lacken, Farben, Haarpflegeprodukten (auch Gels und Haarsprays), Pestizide, Amalgam oder krankhafte Ursachen wie der kreisrunde Haarausfall (alopecia areata – siehe unten) oder der diffuse Haarausfall.

Sollten Sie befürchten, unter einer der erwähnten Störungen zu leiden, kontaktieren Sie uns jederzeit unter: 01/8905165 der per E-Mail unter: 0ffice@manomed.at

 

Haartransplantationsmethoden mit Eigenhaaren

Sollten Sie für eine Haartransplantation entscheiden, so gibt es 2 gängige Methoden, die sich nur in der Gewinnung der Haarfollikel unterscheiden und sonst gleich sind. Die F.U.E. (Follicular unit extraction) und die F.U.T (Follicular unit transplantation).

F.U.T. (Follicular unit transplantation)

Bei der F.U.T.-Methode, auch Strip oder Streifenmethode genannt, wird ein Haarstreifen aus dem Hinterkopf des Patienten entnommen. Dieser Bereich wird im Anschluss mit einer Naht verschlossen und ist später kaum noch sichtbar. Die entnommenen Haarfollikel werden danach unter einem Mikroskop auf Vollständigkeit und Qualität überprüft, präpariert und in einer Nährstofflösung aufbewahrt. Dies gewährleistet, dass die Haare bis zur Verpflanzung optimal versorgt sind.

 

F.U.E. (Follicular unit extraction)

Die F.U.E. unterscheidet sich, wie bereits oben erwähnt, nur in der Art der Entnahme. Hier wird kein Haarstreifen am Hinterkopf entnommen, sondern jedes Haarfollikel einzeln. Grundsätzlich birgt diese Methode die Gefahr, die entnommenen Haarfollikel leichter zu beschädigen. Aus diesem Grund bieten wir bei Manomed die Möglichkeit eines Haarroboters an, der präzise jedes einzelne Haar entnimmt und natürlich genauer als jeder Mensch arbeiten kann.

 

Die Transplantation

Nachdem die Haarfollikel untersucht, ausgewählt und präpariert wurden, beginnt die eigentliche Verpflanzung an den kahlen Stellen des Kopfes. Sie sind während des gesamten Eingriffes wach, können aber bei Bedarf ein Beruhigungsmittel erhalten. Am gewünschten Bereich werden winzige Schnitte vorbereitet und die Haarwurzeln einzeln verpflanzt. Je nach Größe des Behandlungsgebietes, kann dieser Vorgang mehrere Stunden in Anspruch nehmen und im Bedarfsfall auf zwei Tage aufgeteilt werden. Nach Abschluss des Eingriffes, ist kein stationärer Aufenthalt vonnöten.

Nachbetreuung

Nach dem Eingriff ist keine spezielle Nachbetreuung notwendig. Zwei Tage nach der Transplantation können Sie ihr Haar wie gewohnt waschen. Die Nähte an der Entnahmestelle, können 8-10 Tage nach dem Eingriff von Ihrem Hausarzt entfernt werden. Der Effekt wird erst 4-6 Monate später beginnen einzutreten, da die Haare sich vorher in einer Art Ruhephase befinden und erst nach diesem Zeitraum beginnen neue Haare zu bilden. Das komplette Endergebnis wird nach etwa 8-12 Monaten sichtbar.

 

Risiken einer Haartransplantation

Neben den üblichen, mit jedem Eingriff einhergehenden, Risiken wie Infektionen oder leichten Schmerzen, ist bei der Haartransplantation die häufigste Komplikation eine mögliche Abstoßungsreaktion der verpflanzten Haare.

 

Kosten einer Haartransplantation

(Kunde)

 

Erfahrungen mit der Haartransplantation

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Haartransplantation mit dem Haarroboter zu sehr guten Erfolgen führt. Das persönliche Vorgespräch mit unserem Facharzt kann er natürlich nicht ersetzen. Nicht immer besteht ein Haarausfallproblem, dass mit einer Haartransplantation behoben werden muss. Im Erstgespräch werden die Gründe des Haarausfalls erhoben und die passende Therapie gefunden. In einigen Fällen reicht die Einnahme von Medikamenten aus.

Für Interessierte: Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall)

Bei der alopecia areata handelt es sich um einen, meist den Kopf betreffenden, lokal begrenzten, eben kreisrunden, krankhaften Haarausfall. Sie zählt zu den häufigsten entzündlichen Haarausfallerkrankungen und kann in jedem Lebensalter auftreten. Bei der alopecia areata wird vermutet, dass körpereigene Immunzellen, die Haarzellen plötzlich als „Feind“ wahrnehmen und beginnen sie wie Bakterien oder Viren zu bekämpfen. Beim Mittel der Wahl, scheiden sich die Geister. Sollten Sie an dieser Form des Haarausfalls leiden, setzen Sie sich mit unserem Facharzt in Verbindung unter 01/8905165 der per E-Mail unter: 0ffice@manomed.at

 

 


Bitte beachten Sie, dass die Informationen auf dieser Seite ein persönliches Gespräch mit dem Arzt nicht ersetzen.  Kontakt
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